Privatgymnasium St. Leon Rot
Anmelden

Einloggen

Username *
Password *
an mich erinnern

Neuen Account anlegen

Die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Felder sind Pflichtfelder.
Name *
Username *
Password *
Verify password *
Email *
Verify email *

Coaching4Future 2‚Technik-Berufe für die Welt von morgen‘ präsentierte das Programm COACHING4FUTURE den Schülerinnen und Schülern der zehnten Klassen des PGs am 27. und 28. September 2017. Dieses Programm hat es sich zum Ziel gesetzt, Berufe aus den naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen, gegen die im Allgemeinen viele Vorurteile herrschen, der Jugend anschaulich zu vermitteln. Es ist ein Angebot der BadenWürttemberg Stiftung und des Arbeitgeberverbands Südwestmetall in Kooperation mit der Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit.

Geleitet werden die Vorträge und Workshops von jungen engagierten Mitarbeiterinnen, die selbst eines der MINT-Fächer (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) studiert haben und somit Expertinnen sind. So können sie die Schülerinnen und Schülern auf eine interessante ‚Reise‘ in die Welt der Technik-Berufe von morgen mitnehmen.

Mit Hilfe eines Filmclips, in dem auch das populäre Hobby Fußball zur Sprache kam, wurde die Überleitung zum Bereich von Informatik, Natur und Technik vollzogen. Ein Coach verwies darauf, dass ehemals ein Fußball aus einer mit luftgefüllten Schweineblase bestanden habe, die mit Leder überzogen wurde. Dieser Fußball sei aber nicht so robust und formstabil gewesen, sodass hier der technische Bereich gefragt gewesen sei, der neue Materialien für einen robusten Fußball entwickeln musste. Anschließend wurde vorgestellt, in welchen Bereichen heutzutage überall Naturwissenschaft und Technik drin steckt - zum Teil Bereiche, von denen man es so konkret nicht erwartet hätte.

So wird der Bereich ‚Wohnen‘ immer weiter durch Technik dominiert, beispielsweise wenn es um die Materialien beim Wohnungsbau oder die Versorgung von Städten und damit der einzelnen Wohnungen geht. Ein weiterer Bereich, der durch eine zunehmende Technisierung geprägt ist, ist der der Mobilität, bei dem neue Fortbewegungsmittel wie beispielsweise selbstfahrende Autos ein immer größer werdendes Forschungsthema sind. Darüber hinaus wird sich in der Zukunft auch der Arbeitsplatz verändern. In diesem Zusammenhang wird den Fragen nachgegangen, wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus und welche neuen Hilfsmittel werden bei diversen Arbeiten einmal eingesetzt werden. ‚Lifestyle leben‘ - diese Rubrik stieß auf das weitestgehende größte Interesse unter den Zuhörern, da u.a. die Welt der Mode und die Frage nach Ernährung hierunter gefasst werden. Den Zuhörern wurde erklärt, wie man Textilien weiterentwickeln kann, sodass diese mehr Funktionen aufweisen, oder wie man Alternativen zu Fleisch künstlich herstellt. Anknüpfend hieran ist auch der Bereich ‚Welt retten‘ zu nennen, bezüglich dessen präsentiert wurde, dass die Kernfrage sich mit dem Umweltschutz mittels neuer Hilfsmittel auseinandersetzt. Auch die Thematik ‚Menschen helfen‘ wurde präsentiert, da in diesem Bereich neue Techniken entwickelt werden, die z.B. Ärzten dabei helfen, Menschenleben zu retten. Immer wieder wurden die Vorträge durch das Herumreichen von Beispieltechnologien veranschaulicht. So ließen die Vortragenden eine aus Polyester gefertigte künstliche Aorta herumgehen, die die Schülerinnen und Schüler anfassen konnten. Die künstliche Aorta faszinierte die jungen Menschen vor allem durch ihre sanfte und flexible Form.

Die angesprochenen Fragen und Forschungsgebiete sind Teil von spezifischen Berufsfeldern, die sich im MINT-Bereich bewegen, und die den Lernenden jeweils mit ihrer konkreten Studien- bzw. Ausbildungsbezeichnung vorgestellt wurden. Die fast noch ahnungslosen Schülerinnen und Schüler hörten dem Vortrag gespannt zu, um Anregungen für ihre Zukunft zu sammeln. Auch die Test- und Anschauungsexemplare hinterließen einen bleibenden Eindruck. Im Anschluss an diesen Informationsvortrag durften die Schülerinnen und Schüler in individuell gewählten Workshops weitere praktische Erfahrungen sammeln. Hier war besonders der Workshop ‚Forensik‘, bei dem ein jeder selbst zu einem kleinen Kriminologen werden und in die Rolle des bekannten ‚David Hunter‘ schlüpfen konnten, hochgradig beliebt.

Alles andere als langweilig und monoton - Das Programm COACHING4FUTURE räumt mit Vorurteilen gegenüber MINT-Berufen auf und weckt Interesse bei den Teilnehmenden, wie man über naturwissenschaftlich-technische Ausbildungs- und Studienwege aktiv an der Gestaltung unseres zukünftigen Alltags mitwirken kann und in diversen Bereichen unseres alltäglichen Lebens.