Privatgymnasium St. Leon Rot
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nordseeDie Klassen 7c und 7d trafen sich um 8:30 Uhr vor der Schule; manche Schüler mit Eltern – manche aber auch ohne. Alle warteten auf den Bus, der dann auch bald kam. Nachdem die Koffer verladen worden sind, stiegen die zwei Klassen in den Bus. Die Schüler haben noch ihren Eltern gewunken und dann ging die siebenstündige Fahrt los. Nach ein paar Stunden gab es die erste Pause an einer Raststätte, an der gegessen, getrunken und entspannt wurde. Dann ging es weiter und bevor das eigentliche Ziel erreicht worden ist, gab es noch eine kurze Toilettenpause.


Helgoland1Als der Bus endlich in eine Einfahrt eines kleinen Waldes fuhr und ein Gebäude zum Vorschein kam, wurde die Aufregung groß. Die Koffer wurden ausgeladen und die Regeln wurden bekannt gegeben. Alle warteten ungeduldig auf die Zimmerzuteilung. Im Zimmer angekommen, packten wir unsere Sachen aus, zogen uns um und gingen zum Abendessen. Anschließend liefen wir zu einem Abenteuerspielplatz an der Weser und tobten uns auf einem Karussell, einer Seilbahn und einem Bolzplatz aus.

Dienstag: Bremerhaven – Klimahaus
Da der Wesertunnel aufgrund einer Baustelle gesperrt war, fuhren wir an diesem Morgen mit dem Bus nach Blexen, um dort auf die Weserfähre zu steigen, die uns in kürzester Zeit nach Bremerhaven brachte. Zunächst liefen wir zum Klimahaus und nach einem kurzen Einführungsfilm, der uns erklärte, wie die Idee zu diesem außergewöhnlichen Museum entstand, konnten wir eigenständig auf Weltreise gehen.
Diese begann in Bremerhaven und führte uns auf dem 8. östlichen Längengrad einmal um die Erde. So besuchten wir Isenthal in der Schweiz und nahmen eigene Jodelkonzerte auf. Anschließend ging es nach Sardinien (Italien) und weiter nach Kanak (Niger). Da das Museum, die Klimazonen nachstellt, erlebten wir auch die unterschiedlichen Temperaturen und die Station Niger hat eine Temperatur von bis zu 35 Grad. Die nächste Station war im tropischen Ikenge (Kamerum) und es folgte mit bis zu -6 Grad Königin-Maud-Land in der Antarktis. Anschließend reisten wir nach Satitoa (Samoa), Gambell (Alaska) und zur Hallig Langeneß (Deutschland), um nach Bremerhaven zurückzukommen.
Wir konnten uns noch ein wenig die Stadt angucken, bevor es mit der Weserfähre wieder zurück nach Nordenham ging.

Mittwoch: Wattwanderung
Helgoland2Der Regen plätscherte noch leicht im Hintergrund und das liebliche Zwitschern der Vögel weckte uns auf. Nach einem ausgewogenen und gesunden Frühstück begaben wir uns mit unseren liebevoll gepackten Lunchpaketen zum Bus, der uns zum Anfang unseres Ausflugs führte: Tossens.
Wir warteten kurz auf unseren Wattführer und dann ging es auch schon mit unserem Abenteuer los. Am Strand stellten wir unsere Schuhe auf einen kleinen Steg und wanderten los. Im Watt sahen wir Krebse, Quallen und auch Wattwürmer. Dieser war in etwas 10-15 cm lang und sehr interessant. So erfuhren wir, dass dieser bis zu einer Woche lang ohne Sauerstoff im Watt bleiben konnte. Die Wolken, die an uns vorüberzogen, waren sehr grau und es fing an zu regnen. Doch das störte uns nicht und tapfer zogen wir weiter. Wir begegneten dem lieben Mr. Krabbe und Mrs. Qualle. Sie sahen sehr gefährlich aus. Wir liefen bis zum Priel, der sich zunehmend füllte. Wir gelangten unversehrt wieder zur Küste und wuschen unsere Füße an den Duschen am Strand.
Leider regnete es immer noch leicht, sodass die eigentlich geplante Radtour ins Wasser fiel. Also fuhren wir nach einem Mittagessen in Tossens zurück in die Jugendherberge und machten eine Spielenachmittag bzw. wahlweise einen kleinen Spaziergang zu einem Supermarkt. Am Abend fielen wir müde in unsere Betten

Donnerstag: Helgoland
Helgoland3An diesem Morgen mussten wir sehr früh aufstehen und bereits um 7:15 Uhr zum Frühstück. Mit der Weserfähre fuhren wir erneut nach Bremerhaven, wo die MS Fair Lady auf uns wartete, um uns nach Helgoland zu bringen. Wir fuhren drei Stunden lang, vorbei am Bremerhavener Containerhafen und einer Seehundsandbank. Insbesondere die letzten anderthalb Stunden wurde der Seegang rauer und wir wurden ordentlich durchgeschüttelt. Einige von uns wurden auch etwas seekrank, aber wir hielten alle tapfer durch. Unser Schiff ankerte vor der Insel und kleinere Holzboote kamen, um uns auszubooten. Das bedeutet, dass wir von der MS Fair Lady auf dem Meer in die kleinen Boote gestiegen sind, die uns dann an Land gebracht haben.
Auf Helgoland angekommen, liefen wir gemeinsam zum Wahrzeichen der Insel: der Langen Anna. Anschließend konnten wir in der übrigen Zeit die Insel auf eigener Faust erkunden. Mit den kleinen Booten wurden wir wieder zu unserem Schiff gebracht, welches uns sicher und ohne zu hohen Seegang wieder nach Bremerhaven brachte.

Die Woche ging schnell herum. Am Freitag waren wir alle schon sehr aufgeregt, weil die Rückfahrt bevorstand. Doch vorher gab es noch ein ausgewogenes Frühstück. Nachdem die Koffer eingeladen worden sind, wollten ein paar schon in den Bus stürmen, doch scheiterte dieser Versuch erneut. In der Woche wurde schon öfter versucht, in den Bus zu steigen, bevor wir gezählt worden sind. Auf der Rückfahrt wurden zwei Pausen gemacht und einmal auch bei einem bekannten und beliebten Fastfood-Restaurant, worüber sich alle gefreut haben. Die fast zehnstündige Rückfahrt haben wir gut gemeistert. Als wir in St- Leon-Rot ankamen und vor der Schule hielten, winkten einige schon wild fuchtelnd ihren wartenden Eltern und schlossen sie kurz danach in die Arme.

Wir bedanken uns auch im Namen der 7c für den gelungenen Aufenhalt!
Die 7d